Beiträge von Axray Lamari

    Sehr geehrter Herr Gugelmann,


    mit einiger Verwunderung habe ich ihren Brief heute nach meinem Dienst in meinem Briefkasten gefunden. Meine Freundin dachte zuerst es handelt sich um eine Drohung oder ähnliches und dementsprechend sitzt mir dies noch ein wenig im Nacken.

    Von mir aus darf mein Vorgesetzter gerne von diesem privaten Briefverkehr mitbekommen, da dies meine eigene private Meinung ist und ich mehrfach betont habe, dass ich in diesem Brief lediglich für mich und nicht für das PPD spreche. Dementsprechend kann ich ihnen auch mein Wort geben, dass dieser Briefverkehr als keinerlei Spionageversuch ihnen gegenüber angedacht war. Selbst wenn könnte ich nicht weiter mit ihnen kommunizieren, weil ich aufgrund meiner eigenen Sicherheit und der Sicherheit meiner Familie sofort einen Umzug veranlassen würde, nicht das sie meine Adresse an die Rebellengruppen weitergeben und ich dann demnächst ein paar dieser Menschen vor meiner Haustür habe. In diesem Sinne hoffe ich einfach, dass es bei einem Briefverkehr beruht.

    Das sie mir an meine Private Adresse schreiben können ist einfach schockierend. Anscheinend ist ein riesiges Leck in der Datenschutzabteilung des PPD und das werde ich aus eigenem Interesse meinem Vorgesetzten melden, allerdings werden sie davon keinerlei Nachteile erhalten. Was sie in ihrem letzten und ihrem ersten Brief beschreiben ist einigen Bürgern unseres Staates leider widerfahren. Sie sind nicht der einzige, welcher das Vertrauen in das PPD verloren hat. Das ist selbstverständlich ein Problem das von innen heraus im PPD angegangen werden muss und dann wird es noch eine lange Zeit dauern, bis diese Veränderungen auch Außenwirkung zeigen. Die Polizei hat einen schlechten Ruf und das ist leider keine Sache die sich von heute auf morgen ändern lässt.


    Sie erwähnten in ihren Brief den Kampf um die Stadt Pyrgos und die Rebellengrenze, sowie das es nicht gut aufgenommen wurde, als die Rebellen zurück gedrängt worden sind. Aber ist dies denn nicht etwas gutes? Wir haben unser Land, unsere Demokratie gegen die Rebellen verteidigen können, trotz wohl all der Inkompetenz, welche sie beschreiben. In meinen Augen hat dort die Polizei einen massiven Erfolg gehabt und allein das sollte zeigen, dass wir immer noch stark dabei sind.

    Leider haben wir seitdem mit mehr Rebellen in unserem Gebiet zu kämpfen und sind zum Teil maßlos überfordert. Denn es gibt diese Polizisten, welche auch ihrem gestohlenen Kaffee hinterher jagen würde und wieder andere Kollegen, welche sich mit einem Säckchen Geld aus dem Staub machen würden. Die Polizei ist meines Erachtens in ihrer Hingabe zu diesem Staat gespalten, es gibt einige sehr treue Polizisten und den Fall den sie hinreichend beschreiben. Es kommt jedoch auch oft darauf an wie die Sonne steht. Ja und jetzt erklären sie mich nicht für verrückt, aber wir erhalten in den dunklen Stunden viel mehr Notrufe aber auch an einigen Tagen sind mehr Notrufe als Verfügbare Polizisten da, sodass dann das eine oder andere Detail leider untergeht.

    Wir als PPD sind dazu verpflichtet unsere Einsätze zu priorisieren und im Vergleich zu einem Bankraub, wird dann ein Kaffeediebstahl hinten an gestellt.


    Ich werde an diesem Samstag bei unserem regelmäßigen Dienstgespräch ihr Anliegen als anonymes Ersuchen einbringen und die Resonanz der Belegschaft sowie meiner Vorgesetzter abwarten. Ich kann mir durchaus vorstellen, das einige der Kollegen nur darauf warten, dass die Checkpoints attraktiver werden, während andere das Wiederrum gar nicht mögen. Es bleibt nur abzuwarten. An dem Ruf der Polizei kann ich leider auch nicht sofort einen Kippschalter umstellen, jedoch tu ich als Einzelperson mein bestes dafür dies zu ändern. Ebenfalls werde ich mir überlegen wie dies auf einer Polizeiweiten Ebene aussehen könnte und diesen Vorschlag vorbringen. Zusätzlich werde ich wie oben beschrieben ein vertrauliches Gespräch mit meinem Vorgesetzten über die Polizeiinterne Korruption führen.


    Nachdem ich mich diesen Punkten angenommen habe, würde ich mich über ein persönliches Gespräch freuen.


    Mit besten Grüßen


    Axray Lamari

    Sehr geehrter Gugelmann,


    ich bin Axray Lamari, Officer des PPD und mir wurde die Ehre zuteil ihren Brief zu bearbeiten. Neben mir haben noch andere Kollegen ihren Brief erhalten, in welchen sie sich vorwiegend um die Besetzung der Checkpoints im Staat Altis beschweren.

    Bisher habe ich leider noch nicht mit der zugehörigen Stelle für diese Arbeit gesprochen, deshalb kann ich ihnen noch keine offizielle Antwort geben, jedoch eine persönliche, welche sie bitte nicht rezitieren.

    Wenn ich auf Streife mit einem Kollegen bin, bringe ich es gerne mal ein einen Checkpoint an stark befahrenen Routen zu errichten. Mir macht an dieser Stelle vor allem die Interaktion mit dem Alltagsverkehr auf der Insel sehr viel Spaß. Einige Fotos davon können sie auch auf unserer Homepage betrachten. Ebenfalls muss ich gestehen, dass ich die fest installierten Checkpoints nicht gerne nutze, eine Erklärung folgt im einzelnen.

    Der Lakka Checkpoint hat für mich die reine Funktion Fahrer dazu zu bringen vor dieser Kurve abzubremsen, da diese Ortschaft für sein Gefahrenpotential, zumindest in meiner Wahrnehmung, sehr bekannt ist. Ich finde die grunsätzliche Idee dahinter diese Unfälle zu verhindern gut, jedoch kann ich aufgrund der aktuellen Neubauten noch nicht beurteilen, ob und wie weit dieser an diesem Punkt sinnig ist. Sollte er verlegt werden würde ich für eine Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung an diesem Ort plädieren.

    Der Kavala Checkpoint hat in meinen Augen komplett den Sinn seit den Umbaumaßnahmen verloren. Soweit ich das beurteilen kann muss für die gängigen Wege diese Strecke nicht mehr befahren werden. Ich möchte an dieser Stelle bitte betonen, dass ich die Umbaumaßnahmen sehr gut gelungen finde und deswegen ist dies in meinen Augen einfach ein weiterer Punkt an dem das PPD nach diesen Maßnahmen arbeiten muss, genau so wie eine neue Aufteilung der Streifen, denn dies steht meines Wissens nach ebenfalls auf der Agenda und ist dringend notwendig.

    Ich als Einzelperson mag die Checkpoints sehr gerne, muss mich jedoch für eine Überarbeitung von beiden Aussprechen, da diese nicht mehr "zeitnah" genug sind. Dies wird selbstverständlich nicht von heute auf morgen passieren, allerdings haben Polizisten ja jederzeit die Möglichkeit einen mobilen Checkpoint aufzubauen und ich hoffe einige Kollegen sehen ihren Brief als Anreiz dies zu nutzen.

    Ich gehe grundlegend davon aus, dass die Polizei Führung ihren Kritikpunkten Beachtung schenken wird und hoffe dass sich an den erwähnten Punkten Dinge ändern werden, da dies auch von meiner Meinung her Überarbeitungsbedürftig ist.


    Verfasst als persönliche Stellungnahme eines Officers.


    Mit besten Grüßen und Hoffnung auf Besserung,


    Axray Lamari

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    entschuldigen sie bitte vielmals dieses Missgeschick. Mein Computer hat die letzte Überarbeitung nicht gespeichert und so habe ich leider eine veraltete Version an sie geschickt. Dieser Antwort liegt die aktuelle Version bei.


    Mit freundlichen Grüßen


    Axray Lamari

    Polizei Hauptquartier Altis

    Personalabteilung

    Alter Hafen 8814 00 Kavalla


    Axray Lamari

    Am Sportplatz 6

    53890 Paros

    Paros, der 12.11.2017



    Bewerbung für den Polizeivollzugsdienst



    Sehr geehrte Damen und Herren,


    mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um eine Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter beim Paradise Police Department. Auf diese Stellenanzeige wurde ich durch meinen Cousin aufmerksam gemacht. Durch private Gründe besteht der Wunsch nach Gerechtigkeit bereits länger und in Kombination mir anderen Gründen, ist die Bewerbung für den Polizeivollzugsdienst die einzige sinnvolle Möglichkeit, meinen Teil zur Gesellschaft beizutragen.



    Ich gestalte diese Bewerbung wie einen schriftlichen Lebenslauf, damit die Gründe für diese Bewerbung besser deutlich werden. Ich bin Axray Lamari, 24 Jahre alt und wohne glücklich verheiratet mit meiner Frau und einer Tochter in Paros direkt an der Hauptstraße.

    Mein schulischer Werdegang beschränkt sich auf das Gymnasium Pyrgos mit Oberstufe. Während meines Abiturs wurde für mich deutlich, dass ich meinem Vaterland dienen möchte, um mich für meine schöne Kindheit zu bedanken, aber auch um eine solche anderen zu ermöglichen.

    Also bewarb ich mich beim Militär Griechenlands und wurde schließlich im Kommando Spezielle Operation in der ersten Gruppe als stellvertretender Gruppenführer eingesetzt. Dort diente ich ungefähr vier Jahre, bevor ich vorzeitig wegen einer fatalen Verletzung am Knie aus dem Dienst ausschied. Inzwischen ist diese Verletzung fast verheilt, mir wurde jedoch von meinem Arzt geraten die Arbeit beim Militär nicht wieder aufzunehmen. Inzwischen weiß ich, dass ich zwar ein wenig zurückgegeben habe, aber noch lange nicht genug.

    Während meiner Dienstzeit, habe ich viel Ungerechtigkeit gesehen und erlebt. Als ich im Außeneinsatz war, wurde mein alleinstehender Vater ausgeraubt und schwer verletzt. Er erlag Tage später seinen Wunden im Krankenhaus.

    Diese Situation, der Wunsch etwas zurückzugeben und das Streben nach Gerechtigkeit, haben mich zum Nachdenken gebracht. Ich wusste, ich möchte etwas tun wodurch es mir damit besser geht und mit diesem Wissen, habe ich nach einem passendem Berufsbild gesucht, bis mein Cousin, Lucas, welcher aktuell in Deutschland einen Freiwilligendienst leistet, mich auf ihre Stellenausschreibung im Internet aufmerksam gemacht hat, welche exakt auf meine Wünsche passt.

    Mein Cousin ist 19 Jahre jung und verbringt viel zeit an seinem Computer. Er redet öfter irgendwas von einem Taktik-Shooter und von Militär Simulationen. Außerdem erzählt er viel von "Altis Life" und der Polizei dort, sowie 1600 Stunden. Außerdem meint er immer, dass ich das doch auch mal ausprobieren sollte. Er sagt immer Teamwork, Verantwortungsbewusst, Taktik und Engagement sind dabei das Wichtigste und das ich das habe. Er hat sich bei der Polizei in seinem Computerspiel beworben, weil es ihm sehr viel Spaß macht und er findet das die Polizei eine freundliche und kooperative Rolle einnimmt die auf dem Spielverhalten der anderen basiert und somit Situationsbedingtes handeln erfordert ist, was er enorm spannend findet.


    Meine Beweggründe kennen sie nun und wie ich auf ihre Stelle gestoßen bin, ebenfalls. Jedoch können Worte viel sagen, ich aber bin ein großer Freund der persönlichen Ebene und würde mich mit größtem Vergnügen ihnen gerne Vorstellen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Axray Lamari

    Axray Lamari



    Anlagen:

    - Personalausweis